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Sonntag, 21. August 2005

Der erlesene Schmerz

Von Unbekannt (Mitgliedschaft beendet), 12:03

In der Zeit vom 13.10.03 bis zum 29.05.05 musste ich die Erfahrung machen, dass eine Liebesbeziehung auch immer eine Gradwanderung zwischen Lust & Schmerz ist.

Die Auffassung ist sogar verbreitet, dass eine Beziehung ohne Schmerz, eine Beziehung ist, die zu haben sich nicht lohnt.

Für manche ist Schmerz mit Wachstum verbunden.

Aber woher wissen wir, wann die Wachstumsschmerzen aufhören und die Schmerz-Schmerzen anfangen?

Sind wir Masochisten oder Optimisten wenn wir uns auf diese Gradwanderung einlassen?

Wie erkennt man bei einer Beziehung wann genug, genug ist?

Ich war irgendwann stinksauer!

Nicht auf ihn! Auf mich selbst!

Er war vielleicht der mit der Peitsche aber ich war diejenige, die sich selbst fesselte.

Ich fesselte mich selbst an einen Mann, der panische Angst davor hatte gefesselt zu werden!

Nachdem wir uns nochmal geliebt hatten, wusste ich das es vorbei war.

Hatte ich ihn je wirklich geliebt?

Oder war ich nur süchtig nach dem Schmerz?

- Dem erlesenen Schmerz, jemanden haben zu wollen, der nicht zu haben war? -

Ich war mit ihm zu weit gegangen, hatte meine Grenzen erreicht.

Und einfach so, hatte ich meine Fesseln von ihm gelöst.

Aber es war nichts erlesenes daran...  (Zitate von Carry B.)

Auf einen neuen Lebensabschnitt!!!!

Eine neue Beziehung kommt für mich im Moment, nach allem was war, nicht in Frage. Daher genieße ich es derzeit tun und lassen zu können was ich will, ohne mich rechtfertigen zu müssen. Ich bin viel unterwegs. Seh vieles - erlebe noch viel mehr!

Was geit, dat geit!

Gestern war ich mit einem alten Bekannten in Frankfurt am Mainufer auf einem Flohmarkt - mein Gott!!! War ich lange nicht mehr auf einem Flohmarkt! Was war das schön! Und sogar das Wetter hat es richtig gut mit uns gemeint!

Seid ich heute Morgen aufgestangen bin - regnet es aus Kübeln... Ich werfe hin und wieder mal einen Blick aus dem Fenster und auch sonst höre ich den Regen auf´s Dach prasseln. Keine Vögle sind zu sehen oder zu hören. Die haben sich bestimmt auch ein trockenes. gemütliches Plätzchen gesucht. Meine Katzen haben sich auf der Couch zusammengerollt und schnurren wohlig. Ich denke mir so,  eigentlich ein richtiges Depri-Wetter!

Werde mir am Besten noch einen Kaffee genehmigen, mich dann langsam aber sicher in Richtung der heimischen Gewässer bewegen und mir mal die Nacht und alle depressiven Gedanken vom Gesicht waschen. Im Hintergrund läuft gerade ***Jah Cure - Jah bless me***

Treffe mich dann noch mit ein paar Freunden zum Käffchen schlürfen...

Ich wünsche allen einen recht schicken Sonntag!


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